Bundestagsabgeordnete unterstützt EU-Schulprojekttag des Gymnasiums Birkenfeld

Geschrieben von A. Schmidt, Fotos von H. G. Heck.

Vor elf Jahren durch Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Leben gerufen, hat sich der EU-Schulprojekttag mittlerweile zu eine feste Größen im Jahreskalender gemausert. In diesem Jahr besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete, Antje Lezius, das Gymnasium in Birkenfeld und diskutiere mit den Schülern verschiedenste Themen rund um Europa.

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Antje Lezius berichtete den Schülern welche wichtige Rolle Europa und die europäischen Gesetzen bei der Arbeit im Bundestag spielen. Dabei betonte die Idar-Obersteinerin: „Die Europäische Union erscheint uns oft alltäglich, aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser gemeinsames Friedensprojekt nicht selbstverständlich ist. Manchmal braucht es eben auch unseren Einsatz für die EU. Der heutige EU-Tag ist da ein wunderbares Vorbild.“

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Im Gespräch ging es dann um viele wichtige Wegmarken der EU-Entwicklung: Freies Reisen ohne Grenzkontrollen, die steigende Anzahl junger Menschen, die Dank des Erasmusprogramms in anderen europäischen Ländern studieren können, die Bedeutung des europäischen Binnenmarktes, die man bereits beim Besuch im Supermarkt erlebt. Auch Schuldirektor Dietmar Fries zeigte sich begeistert von der politischen Unterstützung: „Auf den EU-Schulprojekttag legen wir großen Wert. Der Besuch unserer heimischen Bundestagsabgeordneten zeigt, wie wichtig das Thema ist. Für die Schüler ist es eine tolle Erfahrung.“ Immer wieder drehte sich das Gespräch auch um die Bedeutung der EU für den europäischen Frieden. Die Schüler zeigten sich aber auch sorgenvoll. Euroskepsis, der Brexit oder le Pen in Frankreich – ernst und gewissenhaft besprachen die Schüler die aktuellen Bedrohungen des EU-Projekts.

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„Der Schulbesuch hat mir gezeigt, dass es ein großes Interesse an der EU und an der Arbeit von Politikern gibt. Es macht mir riesige Freude und motiviert mich ungemein, wenn ich mit jungen Menschen spreche, die anpacken und unsere Zukunft gestalten wollen“, so Lezius abschließend.

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